Samstag, 12. August 2017

Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch der Sohn eines Menschen, dass er bereue. Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht aufrecht halten? 4. Mose 23,19

Balak, der König von Moab, hatte große Angst vor Israel, dem Volk Gottes. Er sah, dass Israel einem Gott folgte, der wirklich helfen konnte. Israel trug immer den Sieg davon, ganz gleich, ob es in Über- oder Unterzahl war. Wie sollte man vor einem solchen Feind bestehen können. Er bat den Propheten Bileam, gegen reiche Belohnung das Volk Israel im Namen Gottes zu verfluchen. Bileam war ein Mann Gottes, und Gott redete mit ihm. Zugleich aber war er auch nicht abgeneigt, eine Belohnung entgegenzunehmen. So ließ er sich auf diese schändliche Tat ein und hätte, wenn Gott es zugelassen hätte, das Volk Israel tatsächlich verflucht. Wir wissen aber, dass es unmöglich ist, gegen Gottes Willen zu segnen oder zu verfluchen. In Sprüche 26,2 erkennt der Prediger die Unmöglichkeit eines ungerechten Fluchs. Wie ein Sperling hin und her flattert, wie die Schwalbe wegfliegt, so ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein.
Nach drei vergeblichen Versuchen, bei denen immer nur Segenssprüche herauskamen, sagte Bileam zu dem frustrierten Balak die Worte unseres heutigen Bibeltextes. Er sagte ihm, dass Gott nicht mit einem natürlichen Menschen zu vergleichen ist, der heute Ja und morgen Nein sagt. Er ist nicht ein Mensch, der dauernd seine Meinung ändert. Was Gott gesagt hat, gilt für alle Ewigkeit. Das ist ein großer Trost für seine Kinder, die auf sein Wort vertrauen. In Psalm 33,4 lesen wir: Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss.
Das Wort Gottes ist die einzige verlässliche Wahrheit und Kinder Gottes sind deshalb aufgefordert, im Wort Gottes zu leben.

Lieber Leser, Gott steht zu dem, was er in seinem Wort verspricht. Gott segne Dich!

Lothar Gies

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