Donnerstag, 17. August 2017

In der Höhe und im Heiligen wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen. Jesaja 57,15

Der ungläubige Mensch redet sich ein, es gäbe keinen Gott. Diese Einstellung dient der Beruhigung des Gewissens. Wenn es Gott nicht gibt, wird auch das Böse im Menschen verborgen bleiben. Die Bibel sagt aber: Der Tor spricht in seinem Herzen: „Es ist kein Gott!“
Psalm 14,1
Es gibt aber auch ungläubige Menschen, die die Existenz eines „höheren Wesens“ für möglich halten. Dieses „höhere Wesen“ wohnt in uns selbst, in den Fernen des Weltalls, in den Bäumen etc.
Gott sagt in unserem heutigen Bibelwort: In der Höhe und im Heiligen wohne ich. In 1. Timotheus 6,16 wird uns Gott in seinem heiligen Ort beschrieben: Der allein Unsterblichkeit besitzt und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann.
Für das menschliche Auge ist der heilige Gott unsichtbar. Die Bibel sagt: Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Johannes 1,18
Der eingeborene Sohn Gottes, Jesus Christus, ist der Weg zu Gott. Ohne Jesus wird dem Menschen der heilige Gott immer unnahbar und unerklärbar  bleiben.
Für die Kinder Gottes aber gilt, dass Gott sowohl im Heiligtum des Himmels, als auch im Herzen der gläubigen Menschen wohnt.
Der oftmals zerschlagene und gebeugte Geist beschreibt die Traurigkeit und die Lebensfurcht, die auch einen gläubigen Menschen ereilen kann. Das Leben gibt genug Anlässe dazu, dass auch ein Kind Gottes verzweifelt und tief bedrückt ist. Ihm gilt das Wort aus Jesaja 57. Wenn Gott auch unsichtbar ist, so gilt doch seine Verheißung, die sich in Jesus Christus bewahrheitet: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20


Lieber Leser, Gott der HERR ist überall. Gott segne Dich!

Lothar Gies

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