Dienstag, 15. August 2017

Es flieht der Gottlose, ohne dass ihm einer nachjagt, der Gerechte aber fühlt sich sicher wie ein Junglöwe. Sprüche 28,1

Der Gottlose ist hier der Sammelbegriff für den ungläubigen Menschen, der ohne Sündenvergebung und damit auch ohne die Leitung des Heiligen Geistes durch sein Leben läuft.
Der Liederdichter Carl Seitz hat diese schreckliche Lebenssituation einmal in einem Lied wie folgt ausgedrückt:
            Keinen Heiland, keinen Herrn?
            Ach, wie arm bist du!
Wahrhaftig ist es schrecklich, ein Leben auf dieser Erde ohne Glauben an Jesus Christus zu leben. Es bedeutet nach Ansicht des Ungläubigen, ein Leben in eigener Regie. Das ist aber ein fataler Irrtum, denn der Mensch ist ohne Jesus eine Marionette des Teufels. Kein Mensch ist frei von Angst. Immer weniger Menschen können ihre Ängste bändigen. Die Welt um uns wird immer mehr zu einem Ort, der dem Einzelnen seine Hilflosigkeit und Verletzlichkeit klarmacht.
Der Mensch, der sein Leben unter die Regie Gottes gestellt und Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser angenommen hat, muss sich nicht mehr fürchten. In Jesaja 28,16 haben wir eine wunderbare Zusage: Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.
Der gläubige Mensch ist vor Gott gerechtfertigt und darf wissen, dass Gott  uns Zuflucht und Stärke ist.
Psalm 46,2
Der Gottlose dagegen, der ständig versucht, den Gefahren auszuweichen und Probleme zu vermeiden, ist auf der permanenten Flucht, obwohl ihn in Wahrheit  niemand verfolgt.

Lieber Leser, bist du in Sicherheit, oder auf der Flucht? Gott segne Dich!

Lothar Gies

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