Donnerstag, 23. Juni 2016

Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen. Psalm 50,23

Wir danken Gott bereitwillig, wenn er es uns gelingen lässt. Wenn unser Leben problemlos verläuft und alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen, dann fällt es uns leicht, Gott dafür Dank zu sagen. Nun denke ich aber an das  Wort in Epheser 5,20: Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!
In der Regel danken wir doch nur für die Dinge, die in unserem Herzen Dankbarkeit erzeugen. Aber das geschieht doch nicht täglich und nicht in jedem Fall. Ist es nicht Heuchelei, wenn ich Gott Dank sage, während mein Herz voller Enttäuschung und Bitterkeit ist?
Im Augenblick der Trauer und des Schmerzes Dank zu sagen, bezeichnet das Wort Gottes als Dankopfer. Der Psalmist ruft aus: Dir will ich ein Dankopfer bringen, anrufen will ich den Namen des HERRN! Psalm 116,17
Hier, wie in unserem Wort aus Epheser 5 geht es um den Namen des HERRN. Nur in seinem Namen, das heißt: in seiner Vollmacht, können wir auch in der Traurigkeit Gott Dank sagen. „Im Namen Jesus danke ich dir, mein Gott und Vater, für diese Situation, in der ich jetzt stehe.“ Das ist ein echtes Opfer und erfordert die Überwindung der Gedanken, die mich im Augenblick beherrschen. Ich erkenne in diesem Augenblick an, dass so hoch der Himmel höher ist als die Erde, seine Wege höher sind als meine Wege und seine Gedanken höher als meine Gedanken. Jesaja 55,9
Darüber hinaus aber geschieht noch etwas Wunderbares. Da, wo ich keinen Ausgang mehr sah, gehen Türen auf, denn ich verherrliche Gott und bahne einen Weg. Es ist also eine Glaubenstat, die mir die Wege ebnet und meine Probleme auflöst. Gott verspricht demjenigen, der ihm Dank opfert, göttliches Heil. Denn es steht geschrieben: Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden. Psalm 147,3

Lieber Leser, danke dem HERRN für jeden Moment Deines Lebens. Er segne Dich!

Lothar Gies

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen