Sonntag, 26. Juni 2016

Und die Lade Gottes blieb bei dem Haus Obed-Edoms, in seinem Haus, drei Monate. Und der Herr segnete das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte. 1. Chronik 13,14


Obed-Edom gehörte zur Leibwache des Königs David. Von ihm wird in Gottes Wort nicht viel berichtet. Aber er stellte sein Haus zur Verfügung, als die Lade Gottes auf dem Weg in die Stadt Davids, untergestellt werden musste. Die Lade Gottes verkörperte die Gegenwart des Allmächtigen und Obed-Edom tat, was dem HERRN wohl gefiel. Josuah erklärt vor dem ganzen Volk Israel, nachdem sie in das gelobte Land eingezogen waren: Erwählet euch heute, wem ihr dienen wollt!  Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen! Josuah 24,15
Das Haus Obed-Edoms war sein ganzer Besitz und die Lade Gottes durfte von unbefugten Händen nicht berührt werden. Nur der berufene Priester durfte unter strengen Auflagen die Lade Gottes berühren. Die Unterbringung der Bundeslade im Haus des Obed-Edom beeinträchtigte also in besonderem Maße die Lebensgewohnheiten der Bewohner. Dennoch war er bereit, sein Haus zur Verfügung zu stellen. So, wie zuvor Josuah wollte auch Obed-Edom dem Herrn dienen.
Heute ist Gott nicht mehr durch die Lade des Bundes verkörpert, sondern er ist es, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann.  1. Timotheus 6,16
Zugleich aber sagt der heilige Gott: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist. Jesaja 57,15
Er sagt zu allen Menschen: Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben! Sprüche 23,26
Voll Glauben und Vertrauen nahm Obed-Edom die Lade Gottes bei sich auf, und der Herr segnete das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte.

Auch in Deinem Herzen, lieber Leser, will Gott wohnen. Lass Jesus in Dein Herz und empfange den Segen Gottes.

Lothar Gies

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen