Freitag, 24. Juni 2016

Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe! Denn der HERR hat dir Gutes erwiesen. Psalm 116,7

Immer wieder sehen wir in den Psalmen, dass der Psalmist zu sich selbst spricht. Er motiviert sich selbst  und spricht zu seiner Seele. Er will die innere Unruhe und Anspannung loswerden. Er sagt: Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und was stöhnst du in mir? Harre auf Gott – denn ich werde ihn noch preisen, das Heil meines Angesichts und meinen Gott. Psalm 42,12
Hier sehen wir den Unterschied zwischen einem an Christus gläubigen Menschen und einem Menschen des Unglaubens. Der Ungläubige spricht auch zu seiner Seele: „Was bist du so nervös und unruhig?“ und dann fährt er fort: „Es wird schon irgendwie weitergehen. Am Ende wird es schon werden.“
So redet ein Kind Gottes nie. Der Psalmist ermuntert seine Seele: Harre auf Gott! Denn er kennt Gott. Er weiß, dass Gott über allem steht und in jeder Situation helfen kann. Auf Gottes Hilfe baut der gläubige Mensch. Wie eine Hirschkuh lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele nach dir, Gott! Psalm 42,2
Der gläubige Mensch weiß, dass er ohne Gottes Hilfe im Leben stets an seine Grenzen stößt. Die eigene Kraft ist zu klein. Immer mehr Menschen leiden unter Angststörungen, weil sie mit ihrem Leben nicht mehr klar kommen. Der Psalmist sagt in Psalm 138,3: An dem Tag, das ich rief, antwortetest du mir. Du gabst meiner Seele die Kraft.
Das ist die Erfahrung, die Kinder Gottes stets machen können. Sie wenden sich an den HERRN und erleben seine Hilfe.
In Psalm 103,1-2 lesen wir: Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!
Die Seele hat Grund, wieder ruhig zu werden, angesichts der Tatsache, dass Gott alles gut macht. Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe! Denn der HERR hat dir Gutes erwiesen. Psalm 116,7


Lieber Leser, der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, bewahre Dein Herz und Deine Sinne!

Lothar Gies

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