Sonntag, 19. Juni 2016

Da sprach Samuel zu dem ganzen Haus Israel: Wenn ihr mit eurem ganzenHerzen zu dem HERRN umkehren wollt, dann tut die fremden Götter und dieAstarot aus eurer Mitte weg! 1. Samuel 7,3

Das Volk Israel ist das auserwählte Volk Gottes. Seit den Anfängen der Menschheit gehören sie dem lebendigen und allmächtigen Gott. Gleichwohl versündigte sich das Volk Israel immer wieder durch den Götzendienst, den sie sich bei den Nachbarvölkern abschauten. Da waren die Bilder des Baals und die Astarot, der Sammelbegriff für alle weiblichen Gottheiten der Kanaaniter.
Diesen Bildern aus Stein, Holz oder Gold brachten die Israeliten Opfer und beteten die toten Bilder an. Das war eine große Sünde vor Gott, und entsprechend hart war die Strafe des heiligen Gottes. Aber Gott ist der Gott der Gnade und stets bereit, die Sünde zu vergeben. In Jeremia 3,13 lesen wir: Nur erkenne deine Schuld, dass du mit dem HERRN, deinem Gott, gebrochen hast und unter jedem grünen Baum zu den fremden Göttern hin und her gelaufen bist. Aber auf meine Stimme habt ihr nicht gehört, spricht der HERR.
Heute sind die toten Götterfiguren nicht mehr die einzigen Götzen. Geld, Ehre, Anerkennung, können Götzen sein, denen der Mensch sein Leben opfert. „Ich lebe für die Musik“, sagt der professionelle Pianist und bringt damit zum Ausdruck, dass er seine ganze Persönlichkeit in den Dienst seiner Leidenschaft stellt.
Wenn wir unser Leben so auf die vergänglichen Freuden der Welt konzentrieren, werden wir nicht Gott an die erste Stelle setzen. Die Frage nach Gott tritt in den Hintergrund und wir bekommen keine Verbindung zu ihm.
Die Kinder Gottes aber haben ewiges Leben in sich, und können so das Verwesliche vom Unverweslichen unterscheiden. Sie haben ihre Lust am HERRN. Psalm 37,4
Sie haben die Götzen ihres Lebens weggetan und sich ganz dem lebendigen Gott zugewandt. Mit ihrem ganzen Herzen gehören sie IHM.

Lieber Leser, Jesus Christus ist der Sohn des lebendigen Gottes. Er will Dich auch heute segnen.

Lothar Gies

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