Mittwoch, 1. Juni 2016

Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! Matthäus 16,24

Selbstverleugnung bedeutet Aufgabe eigener Überzeugungen und Prinzipien. Dazu ist der Mensch in der Regel nicht bereit. Schließlich sind Überzeugungen ja Gedankenfestungen, die man sich angeeignet hat, nicht zuletzt aufgrund eigener Lebenserfahrung. So etwas gibt man nicht so einfach auf.
Viele Menschen sind der Überzeugung, dass es keinen Gott gibt, weil sie ihn sich nicht vorstellen können. Viele Menschen sind der Überzeugung, dass die Schöpfung auf einen Urknall zurückzuführen ist. Das haben sie sich nicht selbst erarbeitet, sondern sie wissen es von anderen Menschen, die es aufgrund ihrer wissenschaftlichen Profession eigentlich wissen müssen.
Jesus sagt in unserem heutigen Gotteswort, dass jeder Mensch, der IHM nachfolgen will, zuvor seine Überzeugungen und Lebensprinzipien aufgeben muss. Das Leben in Jesus ist ein Leben in der vierten Dimension. Es ist das Leben im Glauben. Das funktioniert nicht, wenn die alten Überzeugungen noch da sind. In Hebräer 11,3 lesen wir: Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist.
Viele Menschen sind der festen Überzeugung, dass man Gott auf vielen Wegen erreichen kann. Wer Jesus nachfolgt weiß, dass die Worte Jesu die Wahrheit sind, wenn er sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6.
Die alten Überzeugungen, die an den Weisheiten der Welt festmachen, sind nichts wert, denn der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Markus 13,31
Nur die Worte Gottes haben ewigen Wert und nur die Überzeugungen, die auf dem Glauben an Jesus Christus beruhen, sind unwiderlebbar.

Lieber Leser, bist auch Du überzeugt davon, dass Jesus lebt? Gott segne Dich!

Lothar Gies

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