Freitag, 3. Juni 2016

Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die werden den Tod keineswegs schmecken, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich. Matthäus 16,28

Petrus, Jakobus und Johannes waren die Jünger, von denen Jesus hier spricht. Sie haben kurz darauf auf dem Berg der Verklärung Jesus in seiner waren Gestalt gesehen. Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht;  17,2
Mehr verrät uns das Wort Gottes nicht. Die Jünger haben Jesus gesehen in der Gestalt, die die Kinder Gottes einst alle sehen werden. Herrlich wird es sein, wenn wir selbst in das Bild Jesu hinein verherrlicht sind und ewig mit IHM Gemeinschaft haben.
Es gab noch zwei weitere Männer, die mit der Herrlichkeit Gottes körperlich in Berührung kamen. Zunächst lesen wir von dem Propheten Jesaja, dem Gott einen Einblick in seine Herrlichkeit eröffnete. In Jesaja 6,1-3 lesen wir: Im Todesjahr des Königs Usija, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Thron, und die Säume seines Gewandes erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm. Jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckte er sein Gesicht, mit zweien bedeckte er seine Füße, und mit zweien flog er. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerschare! Die ganze Erde ist erfüllt mit seiner Herrlichkeit!
Als Jesaja dieses Bild sah, erkannte er die Größe dieses Augenblicks und er spürte die Atmosphäre der Heiligkeit.
Da sprach ich: Wehe mir, denn ich bin verloren. Denn ein Mann mit unreinen Lippen bin ich, und mitten in einem Volk mit unreinen Lippen wohne ich. Denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen. V.5
Jesaja musste nicht sterben. Gott reinigte seine unreinen Lippen.
Der andere Mann ist Mose auf dem Berg, der Gott bat: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen. Da sagte Gott zu ihm: Du kannst es nicht ertragen, mein Angesicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben. 2. Mose 33,20
Dann stellte Gott Mose in eine Felsenhöhle und hielt seine Hand schützend über ihn, als seine Herrlichkeit vorüberging.
In 1. Timotheus 6,16 lesen wir von Gott, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

Lieber Leser, so groß ist der HERR. Die Menschen wollen IHN ausklammern aus allen ihren  Plänen, aber Er ist es, der  vom Himmel hernieder schaut auf die Menschenkinder. Psalm 14,2
Er sieht auch Dich und hat Dich lieb. Gott segne Dich!

Lothar Gies

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