Sonntag, 8. Mai 2016

Hört, meine geliebten Brüder. Hat nicht Gott die vor der Welt Armen auserwählt, reich im Glauben und Erben des Reiches zu sein, das er denen verheißen hat, die ihn lieben? Jakobus 2,5

Dieses Gotteswort zeigt uns, dass Gott andere Wertmaßstäbe anlegt, als wir Menschen.
In der Welt gilt nur der etwas, der über Reichtum und Ansehen verfügt. Der arme Mensch verschwindet in der grauen Masse.
Toleranz und Menschenfreundlichkeit sind Tugenden, die sich der Mensch gerne auf die Fahne schreibt. Aber wie sieht´s aus mit den Randgruppen der Gesellschaft. Der am Boden liegende bleibt liegen und wird noch getreten. Der Arbeitslose geht morgens aus dem Haus, damit seine Nachbarn glauben, er ginge zur Arbeit. Er fürchtet ihre Verachtung. Der verarmte Mensch muss sein Haus verlassen und wohnt fortan in einem sozialen Brennpunkt. Er gehört jetzt zu den Problemfällen.
Die allein erziehende Mutter wird abgestempelt zur asozialen Person. So ist der Mensch, der in Armut lebt. Er gilt nichts in dieser Welt.
Gott sieht nicht auf unseren Besitz oder auf das Ansehen, das wir bei Menschen haben. Jesus ging zu der Frau, die von allen verachtet war. In Johannes 4 lesen wir von der Frau, die als Hure verschrien war. Jesus wandte sich ihr zu. Er rief Zachäus, den von allen gehasste Zöllner herzu, und ging zu ihm ins Haus. Es waren die Bettler und Aussätzigen, denen Jesus seine Gnade und Liebe gab. Jesus sagt: Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Lukas 21,33
Auf dieser Erde hat nichts Bestand. Alles muss vergehen. Es kommt nicht darauf an, viel zu besitzen, wenn wir keinen Frieden mit Gott haben. Darum hat er sich den Menschen liebevoll zugewandt. Die Reichen waren nicht interessiert, aber die am Rand der Gesellschaft stehenden sahen in ihm den Erlöser. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12

Lieber Leser, egal ob Du arm oder reich bist. Allein der Glaube an Jesus Christus öffnet Dir die Türe zur Herrlichkeit Gottes. Gott segne Dich!

Lothar Gies

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