Samstag, 9. September 2017

Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Matthäus 16,15

Die Frage, die Jesus hier an seine Jünger richtet, richtet er auch an uns: was sagt ihr, wer ich bin?
Was der natürliche Mensch über Jesus sagt, ist klar. Die Schriftgelehrten Israels sagten über Jesus, er sei Johannes der Täufer, andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten. V.14
Heute sieht man in Jesus einen „guten Menschen“, einen Religionsstifter, einen Humanisten, einen Menschen mit modernen Ansichten, der in der falschen Zeit lebte. Vor allem aber sieht man in Jesus einen Menschen, der seit zweitausend Jahren tot ist.
Damals lebte Jesus unter den Menschen als Mensch. So lesen wir in Philipper 2,7: Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden.
Wie sollte der Mensch, der nur das Äußere sehen kann, in Jesus etwas anderes erkennen, als einen Menschen? Die Propheten hatten ihn angekündigt. Jesaja beschreibt Jesus in der Phase seiner Marterung: Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Jesaja 53,2
Auch der Prophet Sacharja kündigte Jesus als den Messias an: Sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, Sacharja 12,10
So kam Jesus zur bestimmten Zeit auf die Erde und er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an. Johannes 1,11
Es gab und gibt aber auch Menschen, die IHN als ihren Herrn und Heiland aufnehmen und an IHN glauben. Denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. V.12
Kinder Gottes wissen genau, wer Jesus ist: Der Sohn des lebendigen Gottes.

Lieber Leser, wer, glaubst Du, ist Jesus? ER segne Dich!

Lothar Gies

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