Mittwoch, 25. Mai 2016

Denn dieser, mein Sohn, war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Lukas 15,24

Dieser Vers beschreibt die unergründliche Gnade Gottes mit dem verlorenen Sohn. Dieser hatte sich von dem Vaterhaus weit entfernt. So weit entfernt sich jedes Kind Gottes, wenn es von der Sünde fortgezogen und gelockt wird. Jakobus 1,14
Jesus Christus hat sich für uns geopfert am Kreuz auf Golgatha und Er hat uns so eine völlige Erlösung geschaffen. Zuvor waren wir tot in unseren Sünden, und sind mit dem Christus lebendig gemacht worden. Epheser 2,5
Wenn aber ein in Christus lebendig gemachter Mensch auf Wege des Ungehorsams abbiegt, wird sein geistliches Feuer herunterbrennen bis zum letzten Funken, dem sog. „glimmenden Docht“. Keine Wärme und keine Leuchtkraft gehen dann mehr von dem Kind Gottes aus. Hier wird die Gnade Gottes deutlich. Wir lesen in Matthäus 12,20: ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.
Als Himmelslicht ist der Gläubige dann nicht zu gebrauchen. Er ist wie ein geistlich toter Mensch, wie ein Mensch, der auf dem Weg in die Verdammnis ist. Wir lesen aber in Jesaja 1,18: Wenn eure Sünden rot sind wie Karmesin, wie Schnee sollen sie weiß werden. Wenn sie rot sind wie Purpur, wie Wolle sollen sie werden.
So sagt dann auch der Vater des verlorenen und wieder gefundenen Sohnes: Denn dieser, mein Sohn, war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.
Wir können immer wieder zu dem HERRN zurückkehren und voller Liebe wird ER uns wieder aufnehmen. Wie oft wir auch immer fallen, wird ER uns doch immer wieder aufhelfen.

Lieber Leser, es gibt immer die Möglichkeit, umzukehren. Gott segne Dich!

Lothar Gies

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