Donnerstag, 19. Mai 2016

Dein guter Geist leite mich in ebenem Land. Psalm 143,10

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, sehe ich die Gebirge der Anfechtungen und Versuchungen, die hinter mir liegen.  Wie viele schlaflose Nächte gab es, in denen ich mir sorgenvoll Pläne zurechtlegte, wie ich die Berge überwinden könnte.
In unserem Bibelwort lesen wir von einem ebenen Land. Dort gibt es keine Berge. Dort ist es ganz flach. Das Wort sagt, dass der Heilige Geist uns dort hindurch führt. Wir lesen im 31. Psalm die Worte des Psalmisten, der Gott dafür dankt, dass du mein Elend angesehen und die Bedrängnis meiner Seele erkannt hast V.8
Dieser Dank gipfelt in der Feststellung: dass du mich nicht in die Hand des Feindes überliefert hast, sondern meine Füße auf einen weiten Raum gestellt hast. V.9
Menschen in Christus, also Kinder Gottes, befinden sich immer auf ebenem Land. Was ist aber dann mit den hohen Bergen, die sich vor uns auftürmen? Sie sind ja eindeutig da! Diese Berge gehören dem Unglauben, sie sind die Berge, über die die verlorenen Menschen klettern müssen. Sie sind die Berge, an denen die Menschen verzweifeln. Hier quälen sie sich hinauf um schließlich abzustürzen.
Das ist nicht das Gelände der Kinder Gottes. Sie stehen oft vor einem hohen und steilen Berg und wissen, dass sie allein niemals darüber kommen können. Angst und Sorge wollen sich einstellen. Jesus sagt ja auch: In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33
Dann aber stellen sie staunend fest, dass der hohe Berg auf einmal hinter ihnen liegt. Wie ist man da herüber gekommen? Man kann sich an keine Kletterpartie erinnern.
Die hohen Berge für die Verlorenen sind Hologramme für die Kinder Gottes. Wir lesen in Psalm 23,3: ER führet mich auf rechter Straße, um seines Namens willen.
Schon, damit sein Name verherrlicht wird, leitet er das Gotteskind nicht durchs Gebirge sondern geht mit ihm rechter Straße durch ein ebenes Land.

Lieber Leser, wenn wir Jesus Christus nachfolgen, werden wir immer auf ebenem Land unterwegs sein. Gott segne Dich!

Lothar Gies

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