Donnerstag, 5. Mai 2016

Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Jakobus 1,6

Wir leben auf einer Welt, die unberechenbar und problembeladen ist. In dieser Welt werden wir angefochten durch die Gedanken der Sorge und der Angst. Weil wir nicht in die Zukunft sehen können, müssen wir unser Leben auf der Grundlage unserer Erfahrungen im Ungewissen planen. Darauf ist die Angst vor dem Morgen begründet.
Der an Christus gläubige Mensch hat eine lebendige Hoffnung. Er weiß, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Römer 8,18
Diese Glaubensgewissheit ist ein starkes Sicherheitsempfinden, dass jedes Kind Gottes hat. Die lebendige Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht. Hebräer 6,19
Hier haben wir das Bild eines vor Anker liegenden Schiffes, das Wind und Wellen zwar erlebt, aber nicht fürchten muss. Der sichere und feste Anker ist am Thron Gottes, also in der Herrlichkeit, befestigt. So kann das Kind Gottes sich völlig sicher fühlen.
Unser Bibelwort spricht aber vom Zweifler. Der Zweifel ist ein großes Problem der Kinder Gottes. Sie glauben einerseits an die Gegenwart des Herrn Jesus, sehen aber andererseits auf die Schwierigkeiten des Alltags. Gedanken der Sorge stellen sich ein und der zweifelnde Gläubige empfindet nicht mehr den Anker der Seele. Vielmehr gleicht er der hin und hergetriebenen Meereswoge. Das soll nicht so sein. Gottes Wort ermuntert uns dazu, unser Vertrauen auf Gott zu setzen. Wir lesen in Sprüche 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!


Lieber Leser, Jesus sagt Dir heute: wenn du glaubtest, würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen! Johannes 11,40
Gott segne Dich!

Lothar Gies

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