Samstag, 30. April 2016

Denn ihr gingt in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen. 1. Petrus 2,25

Als Jesus auf dieser Erde war und die Menschen in ihrer Rechtlosigkeit und Hilflosigkeit sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie so erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Matthäus 9,36
Das Bild des ziellos umherirrenden Schafs wird in Bezug auf die ungläubigen Menschen angewendet. Was ist die Situation des ungläubigen Menschen auf dieser Erde? Angesichts der menschlichen Begrenztheit in einer Welt übermächtiger Probleme, ist der Einzelne wie ein hilfloses verirrtes Schäflein in der Wüste. Ohne Hoffnung auf Rettung ist er den Wechselfällen des Lebens hilflos ausgeliefert.
Auch die Kinder Gottes waren vor ihrer Bekehrung zu dem Herrn Jesus nichts anderes, als ein umherirrendes Schaf. Dann aber – so sagt uns unser heutiges Bibelwort – sind sie „zurückgekehrt“ zu dem Hirten und Aufseher ihrer Seelen. Zu dem Hirten zurückkehren bedeutet, dass ich schon einmal bei ihm war. Tatsächlich ist der Mensch zu Beginn seines Lebens noch ein Eigentum des Herrn Jesus. ER selbst sagt seinen Jüngern: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Lukas 18,16
Dann aber kommt der Mensch in die Lage, selbst entscheiden zu können, welchen Weg er gehen will. Es gibt zwei Wege auf dieser Welt. Der eine ist breit und bequem. Es ist der Weg, der ins Verderben führt, und viele sind, die auf ihm gehen. Matthäus 7,13 Und schmal ist der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthäus 7,14
Lieber Leser, wenn Du auf dem Weg des Verderbens unterwegs bist, hast Du bis zu Deinem Lebensende die Möglichkeit, zu dem guten Hirten zurückzukehren. Gott will Dich auch heute segnen.

Lothar Gies

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