Montag, 2. Mai 2016

Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch. 1. Petrus 5,6

Was ist eigentlich Sorge? Wir wissen, dass sie sich in unseren Gedanken abspielt. Wir können also sagen: Sorge ist die gedankliche Vorwegnahme eines subjektiv erwarteten Problems.
Die Gedanken werden in Gottes Wort beschrieben als die „feurigen Pfeile des Bösen“. Diese sind geeignet, den Menschen zu quälen und in die Verzweiflung zu treiben. Der brennende Pfeil ist der sorgenvolle Gedanke, der schwer zu löschen ist und sich immer wieder neu entzündet. Wir lesen in Epheser 6,16: Ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt!
Hier wird uns also die Möglichkeit beschrieben, wie wir die sorgenvollen Gedanken auslöschen können. Wir sollen den Schild des Glaubens ergreifen. Wie soll das geschehen. Wir nehmen das Wort Gottes und sagen, wie David in Psalm 27,8: Mein Herz hält dir vor dein Wort.
Wir nehmen die Verheißung des Wortes und stützen uns darauf. Weil geschrieben steht, er ist besorgt für euch. werden wir uns darauf verlassen und unsere Gedanken unter den Schutz des HERRN stellen. „Weil es geschrieben steht, will ich es auch tun. Auf dein Wort hin will ich mir keine Sorge mehr machen.“
Ein solcher Glaubensschritt dokumentiert mein Eingeständnis, dass ich selbst schwach und hilflos bin und meine Probleme alleine nicht bewältigen kann. Darum wende ich mich an meinen HERRN und werfe meine Sorgen von mir weg auf IHN. Ich demütige mich unter seine mächtige Hand und bin frei von den Gedanken der Sorge. Jesus sagt zu Martha, die ihren Bruder Lazarus beerdigen musste, weil Jesus offensichtlich zu spät gekommen ist: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? Johannes 11,40

Lieber Leser, ein sorgenvolles Leben ist etwas für den Ungläubigen. Das Kind Gottes kann seine Sorgen bei Gott abgeben. ER will Dich segnen!

Lothar Gies

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