Freitag, 13. März 2015

Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und indem die Dornen mit aufwuchsen, ersticken sie es. Lukas 8,7

Die Dornen symbolisieren die Sünde. In unserem Bibeltext geht es um das Herz eines gläubigen Menschen. Der ungläubige Mensch weiß nichts von Sünde. Er ist in seinen Sünden geistlich tot. Als geistlich toter Mensch merkt er nichts von seinem verlorenen Zustand. Der an Christus gläubige Mensch ist durch das Blut des Herrn Jesus, das auf Golgatha für die Sünden der Menschheit geflossen ist, frei von Sünde und Schuld. Gleichwohl sind auch die Kinder Gottes durchaus in der Lage, in Sünde zu leben. Wir lesen in Römer 7,15 Worte des Apostel Paulus, der seinen Lebenswandel betrachtet und erkennt: nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
Solange wir als Menschen auf dieser Erde leben, sind wir auch immer in der Versuchung, unseren menschlichen Begierden zu folgen. So lesen wir in 1. Petrus 2,11:
Geliebte, ich ermahne euch als Beisassen und Fremdlinge, dass ihr euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, enthaltet.
Wenn wir dem Wort Gottes nicht gehorchen und stattdessen sündigen, dann wird die Sünde wachsen und das Wort Gottes wird nicht mehr zu uns sprechen. Darum müssen wir uns täglich danach ausstrecken, der Sünde zu entsagen und den Willen Gottes zu tun. Das Bild von dem erstickten Saatgut zeigt uns, was die Botschaft des Wortes Gottes in Verbindung mit einem sündhaften Leben darstellt. Es ist kraftlos und ohne irgendeinen Trost.
Wenn wir aber die Sünde lassen, werden wir die Kraft des Wortes Gottes und die Herrlichkeit des HERRN jeden Tag aufs Neue erleben. Ein Liederdichter hat es einmal so ausgedrückt:

Frieden dem Strom gleich!
Dir Herr kann ich traun,
was Du verheißen, das werde ich schaun.
Lausch ich nur willig dem göttlichen Wort,
folg ich dem Wink deiner Hand nur sofort,
kommt wie ein Strom, Herr, dein Friede ins Herz,
wandelt in Freude ohn´ Maßen den Schmerz.
Frieden, gleich des Stromes Flut,
Frieden aus des Lammes Blut.


Lieber Leser, der Herr Jesus hat Dich unendlich lieb und will Dich auch heute segnen.

Lothar Gies

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