Donnerstag, 12. März 2015

Und anderes fiel auf den Felsen, und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Lukas 8,6

Solch ein altertümlicher Ackerboden, wie er in unserem Bibelwort beschrieben wird, war sehr mühsam urbar zu machen. Es war oftmals sehr steiniger Boden. Ein Acker war nie völlig von Steinen zu befreien. Viele Samenkörner fielen auf Felsen unter einer dünnen Erdschicht. So konnten die kleinen Pflanzen keine Wurzeln bilden und mussten verdorren.
In einer Gemeinde sprach der Prediger über das Leben in der Heiligung. Es war eine interessant und lebhaft vorgetragene Predigt. Alle Gottesdienstbesucher hörten dem Prediger aufmerksam und wohlwollend zu. Dann kam der Prediger zum Thema Vergebung und er beschrieb die geistlichen Konsequenzen, die es für den gläubigen Menschen hat, wenn er nicht bereit ist, selbst zu vergeben. Einige Zuhörer veränderten ihre Haltung abrupt. Sie verschränkten ihre Arme entschlossen vor der Brust und ihre Gesichtszüge froren ein. Es war deutlich zu erkennen, dass sie angesprochen waren und zugleich fest entschlossen, diese Aufforderung des Wortes Gottes nicht zu befolgen.
Das Wort von der Vergebung war auf einen steinigen Boden gefallen. In Hebräer 3,15 werden wir ermahnt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!
Ein hartes Herz ist nicht empfänglich für das gute Wort Gottes. Das führt dazu, dass der gläubige Mensch dem Wort Gottes auch nicht mehr gehorcht. Natürlich weiß man, dass das Wort die Wahrheit ist, und so geht das Samenkorn auch auf, aber man wehrt sich gegen das Wort der Wahrheit und verhärtet sein Herz. Das gehörte und durchaus geglaubte Wort kann keine Wurzeln schlagen und stirbt ab.
Welch ein trauriger Zustand des Herzens. Der gläubige Mensch verliert die Verbindung zu Gott. Wie wunderbar ist da unser guter Hirte, der Herr Jesus, der dem verlorenen Schaf nachgeht. Wir lesen in Lukas 15,4: Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verloren hat, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
Wenn wir auch untreu sind und unsere Herzen verhärten, so ist ER doch treu.

Lieber Leser, lass das Wort Gottes in Dein Herz, damit der Herr Jesus zu Dir sprechen kann. ER segne Dich!

Lothar Gies

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