Dienstag, 10. März 2015

So ging Kain weg vom Angesicht des HERRN und wohnte im Land Nod, östlich von Eden. 1. Mose 4,16

Gestern lasen wir von Henoch, der ein Gott wohlgefälliges Leben führte. Heute sehen wir einen Menschen, der sich für die Finsternis entscheidet.
Nod heißt übersetzt: „Land der Heimatlosigkeit“ oder „Land des Umherirrens“. Das ist die Situation eines jeden Menschen, der sich von Gott abwendet. Gott ist derjenige, der auch das Zukünftige sehen kann. Daniel, der Prophet des HERRN, beschreibt den Allmächtigen in einem Gebet des Dankes. Wir lesen in Daniel 2,22: ER offenbart das Tiefe und das Verborgene, er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.
Darum haben Kinder Gottes auch keine Angst vor dem Morgen, und sie sind ohne Sorge, weil sie wissen: Und ob ich schon wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unheil, denn Du bist bei mir, Dein Stecken und Dein Stab, sie trösten mich. Psalm 23,4
Wie völlig anders lebt der Mensch des Unglaubens. Er ist der irrigen Meinung, sein Leben selbst bestimmen zu können. Aber er befindet sich in Wirklichkeit in der Sklaverei der Sünde. So lesen wir in Epheser 2,3: Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches taten und von Natur Kinder des Zornes waren, wie auch die anderen.
Und in Hebräer 2,15 werden wir auf unseren Heiland Jesus Christus hingewiesen, der gekommen ist, um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.
Fern von Gott und seiner Liebe lebt der Mensch in geistlichem Tod. Er glaubt, frei zu sein. Aber er ist auf dem Weg des Verderbens. Kinder Gottes haben den Auftrag, den ungläubigen Menschen von Jesus zu erzählen und sie zur Umkehr aufzufordern. Wir lesen in Sprüche 24,11: Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück!
Das ist die Gangart der ungläubigen Menschen im Land der Heimatlosigkeit.

Lieber Leser, Gott segne Dich auch heute mit Segen aus der Höhe!

Lothar Gies
ar Gies

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