Samstag, 7. März 2015

Singen will ich dem HERRN, denn hoch erhaben ist er; Ross und Reiter warf er ins Meer. Meine Stärke Und mein Loblied ist Jahwe, denn er ist mir zur Rettung geworden. 2. Mose 15,1,2

Ross und Reiter, die hier besungen werden, waren die Ägypter, die mit einer großen Streitmacht die Kinder Israel verfolgten. Die Kinder Israel bildeten eine große Menschenmenge – Männer, Frauen, Kinder, junge und alte Menschen – auf der Wanderschaft über Stock und Stein. Es ging langsam voran und die Streitwagen der Ägypter hätten sie bald eingeholt, wenn der Gott Israels nicht eingegriffen hätte.
Als die Kinder Israel die heranbrausenden Streitwagen der Ägypter sahen, da fürchteten sie sich sehr und machten Mose große Vorhaltungen: Hast du uns etwa deshalb weggeführt damit wir in der Wüste sterben, weil es in Ägypten keine Gräber gab? 2. Mose 14,11
Was wir mit unseren Augen sehen können, ist in der Regel auch wirklich da. Wenn wir die Gefahr, die auf uns zukommt sehen, dann können wir auch ihre Größe abschätzen und wir sehen, wie schnell sie auf uns zukommt. Dann kombinieren wir unsere Erkenntnisse mit unseren Abwehrmöglichkeiten. Wir erkennen, dass wir der Gefahr nichts entgegensetzen können und verzweifeln.
Natürlich wissen wir, dass Gott größer ist als unsere Schwierigkeiten. Wir wissen, dass IHM nichts unmöglich ist. Aber wir sehen IHN nicht mit unseren Augen. Wir wissen, dass er da ist, aber wir können seine Größe nicht einschätzen und wir müssen an IHN glauben. Der Herr Jesus sagte einmal zu Martha: wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen.
Joh 11,40
Ja, sobald wir dem HERRN glauben und seinem Wort vertrauen, erleben wir seine Macht. Wir sehen sein Wirken und seine Wundertaten. Wir sehen die Herrlichkeit Gottes in unserer Situation.
Das erlebten auch die Kinder Israel. Sie sahen das Wirken des Allmächtigen und wie ER alle ihre Probleme auslöschte.

Lieber Leser, der HERR möchte auch in Deinem Leben seine Herrlichkeit offenbaren. Vertraue IHM. ER segne Dich auch heute!

Lothar Gies
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Lothar Gies

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