Donnerstag, 12. Februar 2015

Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Leibes. Römer 8,23

Dieses Bibelwort wird eingeleitet durch den Hinweis auf die gesamte Schöpfung, die unter der „Knechtschaft der Vergänglichkeit“ leidet. Es heißt dort: dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Römer 8,21
Das die wunderbare Schöpfung Gottes gequält wird, erleben und beobachten wir an allen Orten. Wälder sterben und immer mehr Tierarten landen auf der „roten Liste“. Und so wissen wir, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Römer 8,22
Auch wir Menschen sind Teil der Schöpfung Gottes und mit der ganzen Schöpfung leiden auch wir unter der Tatsache, dass wir vergehen müssen. Das liegt daran, dass wir von Natur aus Sünder sind, und die Sünde Trennung von Gott bedeutet. Als sündige Menschen sind wir tot in den Vergehungen, (Epheser 2,5) aber als Kinder Gottes wissen wir, dass wir mit dem Christus lebendig gemacht worden sind.
Es ist der Geist Gottes, der dieses Leben in uns bewirkt hat und dieses Leben wird nie mehr enden. Der Geist Gottes ist die Erstlingsgabe der Herrlichkeit droben im Licht. Schon hier auf der Erde dürfen wir diese Herrlichkeit erleben, denn der Geist Gottes lebt in uns. Durch die Gegenwart des Heiligen Geistes in uns, wissen wir, dass wir erlöst sind von der Knechtschaft der Sünde und des Todes. Wir wissen, dass wir mit dem Herrn Jesus ewig leben werden. Seele und Geist sind durch das Blut Jesu, das er auf Golgatha für uns vergossen hat, völlig gereinigt und schon hier auf der Erde, Teil der Herrlichkeit Gottes. Unser Leib aber ist noch unerlöst. Das beobachten wir jeden Tag, wenn wir in den Spiegel sehen. Wir sehen die Vergänglichkeit und wissen, dass unser Leib schließlich sterben wird.
Wenn Jesus wiederkommt und die Kinder Gottes zu sich in die Herrlichkeit entrückt, werden wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht. 2. Korinther 3,18
Das ist die Erlösung unseres Leibes.

Auf diesen Augenblick warte ich mit großer Freude, lieber Leser. Wie ist es mit Dir?

Gott segne Dich!

Lothar Gies

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