Mittwoch, 4. Februar 2015

Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Galater 5,24

Der gekreuzigte Mensch war in seinem festgenagelten Zustand zu keiner Aktion mehr fähig. Er war bewegungsunfähig und dämmerte sterbend vor sich hin. Die Todesstrafe der Kreuzigung war so angelegt, dass der Verurteilte nicht sofort tot war, sondern qualvoll über einen längeren Zeitraum starb.
Dieses Bild stellt uns das Wort Gottes beispielhaft vor Augen, um uns damit unsere Abkehr von der Sünde zu verdeutlichen.
Die alte Natur ist noch im „Fleisch“, d.h. als Mensch auf der Erde. Die Welt nimmt der Mensch mit seinen Sinnen war und seine Empfindungen und Gefühle verknüpfen sich mit den Gedanken, die ihn in verschiedene Richtungen führen. So geraten wir auch als Kinder Gottes immer wieder in die Versuchung, unseren Gefühlen und verborgenen Leidenschaften nachzugeben. Dies geschieht uns jeden Tag und wir dürfen uns jederzeit zum Kreuz begeben, und die vergebende Gnade des Herrn Jesus in Anspruch nehmen.  
Das Volk Israel des Alten Bundes verunreinigte sich jeden Tag mit Sünden des Götzendienstes und des Ungehorsams. Der Prophet Nehemia erlebte diese traurigen Umstände und weissagte darüber. Seine Klage gipfelte in dem tröstlichen Ausruf: Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Gnade, und du hast sie nicht verlassen. Nehemia 9,17
Wie wunderbar ist es, zu wissen, dass der Herr Jesus uns ebenfalls zusagt, uns bis ans Ende unseres Lebens nicht zu verlassen. Wir benötigen doch jeden Tag neu seine vergebende Gnade. ER gibt sie uns gerne, aber er fordert uns auch dazu auf, ganz nah bei ihm zu bleiben, damit wir in der Versuchung widerstehen können. Wir sind durch das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha frei  gemacht von allen Bindungen der Sünde, und gleichzeitig ist unsere alte Natur gekreuzigt und wenn auch noch  nicht völlig tot, so doch sterbend.

Lieber Leser, vergiss nie, was der Herr Jesus für Dich getan hat, damit Du ewiges Leben hast. Gott segne Dich!

Lothar Gies

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