Montag, 16. Februar 2015

Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen, denn der Wind war ihnen entgegen. Matthäus 14,24

Das Schiff war mitten auf dem See, und strebte dem jenseitigen Ufer entgegen. Warum? Weil der Herr Jesus es den Jüngern so aufgetragen hatte.
Und sogleich nötigte er die Jünger, in das Schiff zu steigen und ihm an das jenseitige Ufer vorauszufahren. Matthäus 14,22
Zunächst ist klar, dass die Jünger sich nicht auf einem falschen Weg befinden. Sie sind nicht eigenmächtig losgefahren. Nein, sie sind im Auftrag des HERRN unterwegs. Außerdem denken wir an die Worte des Daniel, der in der Anbetung weissagt: ER offenbart das Tiefe und das Verborgene; ER weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. Daniel 2,22
Der HERR ist allwissend und der bevorstehende Sturm war IHM nicht verborgen, als er die Jünger losschickte. Gleichwohl lässt ER die Jünger in diese beängstigende Situation geraten.
Sie sind für den HERRN und in seinem Auftrag unterwegs, und der Wind ist ihnen auf einmal entgegen.
Das erleben Kinder Gottes nicht selten. Wir sind unterwegs für den HERRN und wir investieren Zeit und Kraft für IHN. Dennoch erleben wir Schwierigkeiten. Hindernisse stellen sich in unseren Weg.
Warum mussten die Jünger plötzlich mit Gegenwind kämpfen? Im folgenden Text sehen wir die Hilfe des HERRN und erkennen, dass die Jünger völlig umsonst Angst hatten und stattdessen besser auf den HERRN vertraut hätten. Das ist auch die Belehrung in diesem Bibeltext. Immer wieder müssen wir es neu lernen, vertrauensvoll auf den HERRN zu blicken. ER ist größer als alle unsere Schwierigkeiten und kein Problem ist für IHN unlösbar. Wir Kinder Gottes brauchen die Anfechtungen des Feindes nicht zu fürchten und der Gegenwind in unserem Leben soll uns nicht daran hindern, den Willen des HERRN zu tun, denn der, welcher in uns ist, ist größer als der, der in der Welt ist. 1.Johannes 4,4

Lieber Leser, wenn Du auch ein Kind Gottes bist, fürchte Dich nicht vor dem Gegenwind in Deinem Leben. Der HERR segne Dich!

Lothar Gies

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