Montag, 9. Oktober 2017

Weisheit erwerben – wie viel besser ist es als Gold! Und Verständnis erwerben ist vorzüglicher als Silber! Sprüche 16,16

Die Suche nach dem Sinn des Lebens mobilisiert den Menschen und lässt ihn auf eine lebenslange Jagd gehen. Es ist die Jagd nach dem Glück. Glück bedeutet im Allgemeinen Reichtum, Erfolg, Ansehen, Anerkennung. Um dies zu erreichen, muss man sich „strebend bemühen“. Man muss eifrig daran arbeiten, nach vorne zu kommen. Vorne wird man gesehen. Gesehen werden bedeutet, aus der Anonymität herauszukommen. Wenn man gesehen wird, kann man seine Rolle spielen. In den hinteren Reihen lebt man einfach vor sich hin  und niemanden interessiert es. Vorne dagegen spürt man regelrecht die Erwartung der Anderen und möchte sie erfüllen. Motivierend ist dabei die Anerkennung der Menschen. Viel Anerkennung  führt letztlich zum Erfolg. Darauf beruht dann der steigende Reichtum. Ist man vorne angekommen, muss man fortan kämpfen, um vorne zu bleiben. Dieser ewige Kampf ist häufig nicht erfolgreich und oft zerrinnt das Gewonnene.
In Gottes Wort wird diese Art zu leben als sinnlos und vergeblich bezeichnet. Salomo hat diese Erkenntnis gewonnen und zieht folgenden Schluss daraus:
Und ich sah all das Mühen und alle Tüchtigkeit bei der Arbeit, dass es Eifersucht des einen gegen den anderen ist. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Prediger 4,4
Wie aussichtslos all das Streben nach Glück und Reichtum ist, müssen immer mehr Menschen erkennen. Verzweifelt fragen sie nach dem Sinn des Ganzen.
Es bedarf der Weisheit, die Sinnlosigkeit allen Strebens zu erkennen und das Leben auf eine andere Basis zu stellen. Wo ist denn diese Weisheit? Das Wort Gottes sagt uns: Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und Erkenntnis des allein Heiligen ist Einsicht.
Sprüche 9,10
Damit fängt die Neuorientierung des Lebens an. Erst die Gottesfurcht macht uns weise. Sie erwächst aus der Wiedergeburt des Menschen. Durch den Herrn Jesus, dem wir unser Leben geweiht haben, sind wir neu geboren. Wir lesen in 1.Petrus 1,3: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.
Das ist wertvoller als alle Schätze der Welt. Es ist etwas ganz anderes, als das Jagen nach dem Wind. Es ist eine Reichtumsvermehrung für die Ewigkeit. Jesus sagt: sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben und stehlen. Matthäus 6,20


Lieber Leser, jage nicht nach den vergänglichen Dingen, die nur eine scheinbare Sicherheit geben. Gib dem Herrn Jesus die Ehre und vertraue auf IHN. Gott segne Dich.

Lothar Gies

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