Mittwoch, 11. Oktober 2017

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden. Matthäus 6,33

In einer repräsentativen Umfrage wurden Menschen gefragt, was ihnen am wichtigsten ist. An oberster Stelle stand die Gesundheit, gefolgt von Reichtum. Dann folgten die  Gesundheit der Familie, eine harmonische Ehe, Sicherheit, Wohlstand etc.
Die Prioritätenliste des natürlichen Menschen  umfasst alle die Dinge, die das Leben auf der Erde erträglich machen. Über den Tod hinaus kann der Ungläubige ja auch nicht denken. Das Erdendasein ist alles, was er hat.
Wie ganz anders ist da der Mensch, der seinen Lebensweg mit dem Herrn Jesus geht. Der Apostel Paulus hat seine Lebensgemeinschaft mit dem Herrn Jesus als eine völlige Verwandlung erkannt. Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Weil ER nun in mir, dem Kind Gottes, lebt, sind auch meine Prioritäten göttlicher Natur. Nicht mehr das Leben in Gesundheit und Wohlstand steht an erster Stelle. Den ersten Platz in meinem Leben hat Jesus Christus, der für mich gestorben und zu meiner Rechtfertigung auferstanden ist. (sh Römer 4,25)
So bin ich auch bestrebt, seinem Wort entsprechend zu leben. Jesus sagt: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt.  Johannes 14,21
Wenn ich dem Wort Gottes gehorche, wird sich Jesus in meinem Leben offenbaren. Ich werde seine Herrlichkeit sehen, weil er mir in meinen Anfechtungen hilft. Ich erlebe den Herrn Jesus als den Lebendigen und Allmächtigen, dem kein Ding unmöglich ist. David hat es in einer schweren Lebenssituation erlebt und bringt seine Dankbarkeit wie folgt zum Ausdruck: Ich liebe den HERRN; denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. Psalm 116,1
Um den Herrn Jesus richtig kennen und lieben zu lernen, muss ich seinem Wort gehorchen. Ich werde danach trachten, seinen Willen zu tun und seinen Namen durch meinen Lebenswandel zu verherrlichen. Dann wird er mir alles geben, was ich auf dieser Erde zum Leben benötige.

Gott segne Dich, lieber Leser!


Lothar Gies

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