Dienstag, 31. Oktober 2017

Eine Leuchte für meine Fuß ist dein Wort, ein Licht für meinen Pfad.Psalm 119,105

„Man müsste in die Zukunft sehen können.“  Das ist der ewige Traum des Menschen. Der Mensch ist gefangen im „Jetzt“. Was gestern war, ist nicht mehr wichtig und was morgen sein wird, liegt völlig im Dunkel. Natürlich können wir die Zukunft planen, aber wir hoffen dabei, dass das Unvorhersehbare unsere Pläne nicht vereitelt.
Die Tatsache, dass alle Zukunftspläne stets mit der Hoffnung einhergehen, dass nichts dazwischen kommt, führt bei immer mehr Menschen zu einer Lebensangst.
Kinder Gottes müssen sich nicht vor dem Leben fürchten. Sie sind nicht allein.
Der Prophet Daniel befand sich als Gefangener in Babylon und wusste nicht, was die Zukunft noch an Überraschungen für ihn bereithält. Er war als Gefangener in einer rechtlosen Situation, und jeder Tag konnte der letzte sein. Daniel aber war auch ein Mensch, der seinen Lebensweg mit Gott ging. Er hatte Gottes Hilfe schon so oft erfahren. Er wusste, dass Gott größer ist, als alle Umstände des Lebens. Er wusste: Gott offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. Daniel 2,22
Wir befinden uns heute in einer komfortableren Situation als Daniel. Wir haben das Wort Gottes, die Bibel. In Kolosser 3,16 wird es uns so eindringlich ans Herz gelegt, das Wort Gottes nicht nur zu lesen, sondern es zu verinnerlichen: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch;
Durch das Wort Gottes werden uns das Wesen Gottes, seine Pläne mit uns und auch seine Wünsche an uns mitgeteilt. Wir lernen durch das Studium des Wortes Gottes den Herrn Jesus richtig kennen. Er offenbart sich uns als der gute Hirte, der uns auch im dunklen Tal sicher führt. Der Weg vor uns mag in undurchdringlicher Finsternis liegen, Jesus ist das Licht. Er geht voran und wir folgen ihm voller Vertrauen. Er selbst ist das fleischgewordene Wort Gottes. Dieses Wort Gottes ist in Lage, uns den Weg durch die Dunkelheit zu bahnen.


Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

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