Freitag, 6. Oktober 2017

Als er aber die Volksmenge sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie so erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Matthäus 9,25

Jakobus tröstete seine Brüder, die in der Zerstreuung leben mussten und erinnert sie an die liebevolle Zuwendung des HERRN, indem er die Situation Hiobs und die Hilfe Gottes beschreibt. Vom Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, dass der Herr voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist. Jakobus 5,11
Gott sieht unsere Unvollkommenheit und Hilflosigkeit, er kennt unsere Verzweiflung und er empfindet Mitgefühl. So lesen wir in Hebräer 4,15: Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde.
Weil der Herr Jesus als Mensch auf dieser Erde war, kann er sich so gut in unsere Gemütsbewegungen hineinversetzen. Daher kann er auch unsere Versagenssituationen verstehen und ist immer zur Vergebung bereit. ER ist unser guter Hirte, der sich aufopferungsvoll um uns bemüht. Es tut ihm so leid, wenn er die Menschen sieht, wie sie die Rettung ablehnen und lieber untergehen in ihren Sünden.
Die Menschen ohne Jesus sind wie umherirrende Schafe ohne Hirten. So waren auch wir, die Kinder Gottes früher einmal.  Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg. Jesaja 53,6
Zu Zeiten der Propheten waren Schafe dringend angewiesen auf Bewachung und Schutz durch den Hirten. Verirrte Schafe kamen ums Leben durch wilde Tiere oder dadurch, dass sie sich in die Wüste verirrten und verdursteten. Dieses Bild wird aufgegriffen, wenn der Prophet Jesaja von dem Zustand des Menschen ohne Gott spricht.
Denken wir stets daran, dass der Herr Jesus als unser guter Hirte, voll Mitgefühl und Barmherzigkeit ist.

Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

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