Montag, 31. Juli 2017

Gott gibt reichlich in ausweglosen Situationen

Jesus aber sprach zu ihnen: Sie haben nicht nötig wegzugehen, gebt ihr ihnen zu essen. Sie aber sagen zu ihm: Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische. Matthäus 14,16.17

Hier sehen wir eine scheinbar völlig ausweglose Situation. Da ist eine Menschenmenge. Sie ist sehr groß, es waren ungefähr fünftausend Männer, ohne Frauen und Kinder.  Matthäus 14,21
Wir dürfen hier also von 12.000 bis 15.000 Menschen ausgehen.
Diese vielen Menschen hatten sich um den Herrn Jesus versammelt und es war an der Zeit, nach Hause zu gehen und zu Abend zu essen. Der Herr Jesus fordert seine Jünger nun auf, den Menschen Nahrung zu geben. Dazu stehen fünf Brote und zwei Fische zur Verfügung.
Nach menschlichem Ermessen besteht hier ein völliges Ungleichgewicht zwischen SOLL und HABEN.
Diese fünf Brote und die beiden Fische waren so gut, wie nichts. Sie dem Nahrungsbedürfnis der 15.000 Menschen entgegenzusetzen, war absolut sinnlos. Dennoch lässt der Herr Jesus dieses Wenige an die vielen Menschen verteilen.
Was jetzt geschieht entzieht sich völlig der menschlichen Logik. Eigentlich konnte die kleine Menge Brot nur für höchstens zwei Menschen reichen. Wir lesen aber: Und er befahl der Volksmenge, sich auf das Gras zu lagern, nahm die Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und dankte; und er brach die Brote und gab sie den Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen.  Matthäus 14,19
Für den HERRN ist nichts unmöglich. Er verfügt über die Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen. Philipper 3,21
Daher kann er die Menschenmenge unbesorgt auffordern, sich zum gemeinsamen Mal niederzulassen, und die Jünger dazu, die vorhandenen Lebensmittel nun an die Menschen zu verteilen. Und wahrhaftig geschieht das eigentlich undenkbare: Und sie aßen alle und wurden gesättigt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb; zwölf Handkörbe voll. Matthäus 14,20
Die scheinbare Wahrheit war, dass die fünf Brote und zwei Fische angesichts der vielen Menschen zu wenig waren. Jesus aber sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Johannes 14,6
Jesus Christus ist die einzige Wahrheit, und außer ihm gibt es nur scheinbare Wahrheiten. Darum wollen wir uns nicht auf die Wahrheiten der Welt verlassen sondern auf den, der selbst die Wahrheit ist.

Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

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