Samstag, 30. September 2017

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.  Johannes 3,16

Gott ist kein Mensch und er kann deshalb auch nicht mit menschlichen Maßstäben gemessen werden. So ist auch die Liebe Gottes nicht mit der menschlichen Liebe zu vergleichen. Gott ist grenzenlos und das trifft auch auf die Liebe Gottes zu.
Diese grenzenlose Liebe zu uns Menschen lag der Entscheidung Gottes zugrunde, seinen einzigartigen und geliebten  Sohn zu opfern, damit wir ewiges Leben haben.
Diese Liebe ist nicht zu verstehen, denn wir Menschen – die Objekte seiner Liebe – waren nicht liebenswert. Der Mensch begann von Anfang an, zu sündigen und sich damit von seinem Schöpfer zu entfernen. Jesus, der Sohn Gottes wurde Mensch um den Fluch der Sünde von den Menschen wegzunehmen. Er gab sich für unsere Sünden dahin. Er war in der Welt und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine und die Seinen nahmen ihn nicht an. Johannes 1,10.11
Das ist die Situation des Menschen. Er hört die Einladung Gottes und übersieht die ausgestreckte Hand des HERRN. Er will von Jesus und seinem Erlösungswerk auf Golgatha nichts wissen. Dennoch bleibt die Liebe Gottes bestehen und wird den Menschen begleiten.
So wie die Liebe Gottes unergründlich ist, ist auch die Vergebung Gottes nicht zu begreifen. Es reicht ihm nicht aus, dem Menschen, der den Herrn Jesus in sein Leben aufnimmt, nur zu vergeben. Er geht weit darüber hinaus. Wir lesen: So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1, 12
Die Liebe Gottes vergibt dem Sünder nicht nur, sie adoptiert ihn auch. Kind Gottes zu sein, ist das größte Geschenk, dass uns gemacht werden konnte. Es bedeutet, dass wir fortan ein Leben in Christus führen können. Das heißt, dass wir wirklich lebendig geworden sind. So lesen wir in Epheser 2,4.5: Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr errettet!
Wie unbeschreiblich groß ist die Liebe Gottes zu uns Menschen. Wir lesen im 1. Johannesbrief: Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es. Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. 1.Johannes 3,1
Die Liebe Gottes steht uns auch heute zur Verfügung. Sie begleitet die Kinder Gottes durch das ganze Erdenleben und dem noch ungläubigen Menschen jeden Tag die Chance zur Errettung.

Gott segne Dich, lieber Leser und zeige Dir täglich seine Liebe.

Lothar Gies

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