Mittwoch, 13. September 2017

Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. (Eph 6,16)

Dieser Schild des Glaubens ist ein wichtiger Bestandteil unserer geistlichen Waffenrüstung. Er ist nicht am Körper angelegt, wie der Gürtel oder der Brustpanzer. Er muss statt dessen ergriffen werden. Jeden Tag aufs Neue in jeder Lebenssituation muss ich den Glaubensschild zur Hand haben. Andernfalls werden mich die feurigen Pfeile des Bösen ungehindert treffen können.
Der Böse zielt unablässig auf die Gedanken der Kinder Gottes. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die Alltagsprobleme und Schwierigkeiten. Seine Pfeile brennen, sobald ich die Umstände betrachte und mich ihnen hilflos ausgeliefert sehe. Ich beginne, zu sorgen und schließlich an den Problemen zu verzweifeln.
Glauben heißt, Gott zuzutrauen, dass er größer ist als die Probleme und dass es  für ihn keine Hindernisse gibt.  Das bedeutet immer einen inneren Kampf, denn ich muss mich von den Schwierigkeiten abwenden und auf die Verheißungen Gottes bauen.
„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens;“ 1.Tim6,12
Der Kampf des Glaubens ist uns verordnet, solange wir auf der Erde sind. Er ist gut, denn er wird stets gewonnen. Wir müssen uns nicht fürchten vor den Unständen des Lebens. Kinder Gottes dürfen den Frieden Gottes genießen und sich auf das Wort Gottes stützen.
„Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der am Tag fliegt.“ Ps 91,5
Viele Kinder Gottes verzweifeln heute an ihren schwierigen Lebensumständen. Die feurigen Pfeile des Bösen regnen auf sie herab. Sie können sich nicht dazu aufraffen, die Verheißungen der Bibel in Anspruch zu nehmen. Sie führen ein Leben in Sorgen und Angst vor dem nächsten Tag.
So soll es nicht sein. Wir ehren den Herrn damit, dass wir ihm in allem vertrauen. Darum fordert uns der Herr Jesus auf, ganz nah bei ihm zu bleiben, wie die Rebe am Weinstock. Wenn wir in ihm bleiben werden wir viel Frucht bringen. (Joh 15,5)
Eine Frucht des Heiligen Geistes ist der Friede. Er teilt sich uns mit, wenn wir glaubend unsere Anliegen vor den Herrn bringen. Dann werden wir erleben, wie der göttliche Friede Raum gewinnt in unserem Herzen und in unseren Gedanken. (Phil 4,6-8)

Lothar Gies

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