Dienstag, 22. August 2017

Und David griff mit seiner Hand in die Tasche und nahm einen Stein heraus und er schleuderte und traf den Philister an seine Stirn. Und der Stein drang ihm in die Stirn ein, und er fiel auf sein Gesicht zur Erde. 1. Sam. 17,49

Dieser besiegte Philister war Goliath, ein gewaltiger Krieger der Feinde Israels. Seine Bewaffnung war so imposant wie seine Körpergröße. In den Versen 4 – 11 wird er beschrieben – seine Länge war sechs Ellen und eine Spanne (ca. 3,37 m) und das Gewicht seines Panzers war 5.000 Schekel Bronze (ca 60 kg). Die Spitze seines Speeres wog alleine 600 Schekel Eisen (ca. 7 kg).
Er baute sich vor den Schlachtreihen Israels auf und verhöhnte den Gott Israels 40 Tage lang. Wer sollte aber gegen diesen überlegenen Krieger in den Kampf ziehen. Natürlich hatten die Israeliten in vielfacher Weise die Hilfe Gottes gesehen und erlebt, dass ihr Gott lebendig und von unbegrenzter Macht ist. Aber in dieser speziellen Situation haben sie Gott völlig vergessen. Sie waren „niedergeschlagen und fürchteten sich sehr“. V. 11
Der Riese, der sich momentan vor Dir aufbaut, heißt nicht Goliath sondern vielleicht „drohender Arbeitsplatzverlust“, „Bankrot“, „wirtschaftlicher Zusammenbruch“ oder sozialer Abstieg. Dahinter stehen Menschen, die schwer bewaffnet sind. Ihre Waffen sind Geld, Einfluss und Macht. Und Deine Bewaffnung ist Jesus, der Fels, auf dem Dein Glaube gegründet ist.
 „Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.“ Psalm 18,3
Nichts ist herrlicher als der Name Jesus. Er ist größer und mächtiger als alle Macht des Feindes. Kein Riese ist IHM gewachsen. Darum sollen wir alle unsere Hoffnung auf ihn setzen: „Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn.“ Kol. 3,17

David, der Hirtenjunge, vertraute auf den lebendigen Gott und fürchtete die überlegene Ausrüstung des Feindes nicht. Er lehnte jede Kriegsrüstung ab (V.38+39), nahm seinen Stab und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach. Dann nahm er seine Schleuder und trat dem Philister entgegen.  V. 40
Der kleine Stein tötete den Philister trotz dessen schwerer Rüstung auf der Stelle.
Man hat einmal untersucht, wie weit man mit einer solchen altertümlichen Steinschleuder werfen konnte. Ein  Kieselstein erreichte bei entsprechender Wurftechnik eine Weite von 180 m bei einer Geschwindigkeit von 150 km/h. Mit solcher Gewalt bricht sich unser Glaube  Bahn durch die Rüstung des Feindes.
Jesus, der Fels auf dem wir stehen, will unser Vertrauen. Wir sollen uns von ganzem Herzen auf IHN verlassen und nicht auf unsere eigene Kraft oder gar auf unsere Beziehungen. (Spr. 3,5)  Machen wir es nicht wie die Israeliten, die angesichts einer so großen Gefahr allen Glauben verlieren. Wir sind Kinder Gottes und versiegelt mit dem Heiligen Geist.
„Ihr seid Gottes Kinder und habt überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, der in der Welt ist.“ 1.Joh. 4,4
Ein Leben im vollen Vertrauen auf die Hilfe Gottes, angesichts der Riesen in unserem Leben, ist ein Leben im Sieg.

Lothar Gies

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