Dienstag, 5. September 2017

„Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit“ 1.Timotheus 3,16

Wahrhaftig ist der Sohn Gottes, unser Herr Jesus, ein Geheimnis, das sich uns erst in der Herrlichkeit erschließt. Bis dahin ist er der Ursprung unserer Gottseligkeit und wir lieben ihn als unseren Retter und Erlöser.
Er offenbarte sich im Fleisch, das heißt: er wurde Mensch. (Joh 1,14; Hebr 2,14; Joh 14,6).
Er ist gerechtfertigt im Geiste, das heißt, dass der Heilige Geist uns den Herrn Jesus verklärt und uns erkennen lässt, dass Jesus wahrhaftig der Sohn Gottes ist. (Röm 1,4; 4,24)
Er wurde gesehen von den Engeln, das sagt uns, dass er die Herrlichkeit verließ, um uns eine völlige Erlösung zu schaffen. (1.Petr 1,12; 2.Petr 1,21).
Er wurde und wird gepredigt unter den Nationen, das bedeutet, dass sein Name auf der ganzen Welt bekannt ist und allen Menschen die Möglichkeit zur Errettung gibt. (1. Tim 2,7; Jes 49,6; Joh 11,51).
Er wurde und wird  geglaubt in der Welt, das heißt, das immer noch Menschen zum lebendigen Glauben gelangen. (Joh 1,12; Kol 1,6; 1,23)
Er wurde nach vollbrachtem Erlösungswerk wieder aufgenommen in Herrlichkeit. (Mark 16,19; Apg 7,56; Hebr 10,12).
Wenn wir bedenken, dass er selbst das lebendige Wort Gottes ist, wird uns klar, dass wir hier die Fragen unseres Lebens beantwortet bekommen. Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam (Hebr 4,12). Es ist ein scharfes Schwert, das tief in unsere Seele einschneidet und unsere Gedanken und unsere Herzenshaltung korrigiert und uns neue Perspektiven schenkt. Wenn uns das Wort Gottes in einer Schriftstelle besonders anspricht, wissen wir, dass der Herr Jesus selbst in diesem Moment zu uns redet.
Jesus ist aber auch Licht, und zwar das wahrhaftige Licht. (Joh 1,9) Er kam als dieses Licht in die Welt und schuf Erleuchtung für alle Menschen.
Wie unvorstellbar groß ist unser Herr Jesus, der Heiland unserer Seele. Erst in der Herrlichkeit werden wir ihn richtig erkennen, aber schon hier auf der Erde lieben wir ihn.
Seinen Segen wollen wir uns zusprechen.

Lothar Gies

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen