Montag, 28. August 2017

„Aber die auf den Herrn hoffen, gewinnen neue Kraft, sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen ermüden nicht.“ Jesaja 40,31

Es liegt in unserer Natur, dass wir den Mut bald verlieren, wenn Schwierigkeiten und Sorgen sich vor uns auftürmen. Wir sehen zuerst auf unsere eigenen Möglichkeiten und stellen diese den Problemen gegenüber. Oft sehen wir, dass unsere Kraft zu klein ist und gehen verzweifelt zu Boden. Dabei sind es nicht nur die Alten und Schwachen sondern gerade auch junge und sportliche Männer, die im Kampf mit den Lebensumständen unterliegen und stürzen. „Jünglinge ermüden und ermatten und junge Männer straucheln und stürzen.“ Jes. 40,30

Anders als Menschen ohne Jesus haben Gotteskinder die Möglichkeit, trotz aller Widerwärtigkeiten unbesorgt und voller Vertrauen durch das Leben zu gehen. Jesus weist liebevoll hin auf die schwache Kreatur: „Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.“ Matth. 6,26

Wie oft starren wir gebannt auf die Umstände und sehen die Ausweglosigkeit unserer Lage. Der Herr kennt unsere Schwachstellen und weiß, wie schnell wir an unserem Glauben verzweifeln wollen. Hören wir, was der Geist Gottes uns sagt: „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde.“ Hebr. 4,15

Der Herr kennt unsere Bedürfnisse und weiß, dass wir aus eigener Kraft nichts schaffen können. „So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen oder was sollen wir trinken oder was sollen wir anziehen, denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt.“ Matth. 6,31

Tatsächlich haben wir die Möglichkeit, uns in allen Dingen völlig auf den Herrn zu verlassen. Wissend, dass Gottes Wort lebendig und ohne Falsch ist, dürfen wir uns darauf verlassen, dass er keine leeren Versprechungen macht. Jesus antwortete Martha, die angesichts des gestorbenen Bruders feststellte, das Jesus offensichtlich zu spät gekommen war:wenn Du glaubtest, würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen.“ Joh. 11,40

Wahrhaftig erleben wir die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben, wenn wir unsere Hoffnung auf Ihn setzen. Unser Glaube ist eine große Kraft, denn wenn wir uns glaubend auf den Herrn verlassen,
werden wir über den Schwierigkeiten und Sorgen stehen, wie der Adler über dem Feld.

Lothar Gies

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