Mittwoch, 6. September 2017

Verflucht sei, wer das Werk des HERRN lässig treibt, Jer 48,10

Dieses ernste Wort richtete sich zunächst an die Kinder Israel und ermahnte sie, den Kampf gegen die Moabiter mit ganzer Hingabe und ganzem Herzen aufzunehmen.
Auch wir stehen als Werkzeuge Gottes in einem permanenten geistlichen Kampf. Unser Glaube und unsere Hingabe zu Gott werden jeden Tag aufs Neue von uns gefordert.
Der Psalmist ruft aus:
Halleluja, Preisen will ich den HERRN von ganzem Herzen im Kreis der Aufrichtigen und der Gemeinde. Ps 111,1
Bin ich selbst auch bereit, meinen Dienst für den Herrn mit meinem ganzen Herzen – oder wie wir in einem Lied singen – „mit all meinem Sein“ zu tun? Ist mir der Dienst für Gott wichtiger als alles andere?
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit“, sagt der Herr Jesus. Er weiß, durch welche Umstände wir uns in unserer Hingabe beeinträchtigen lassen. Da sind Hobbys und andere Freizeitaktivitäten, da ist die Erschöpfung nach getaner Arbeit und der Wunsch nach Ruhe und Erholung. Dem gegenüber steht der Dienst in der Gemeinde, den wir übernommen haben und der unsere Freizeit kostet.
Wie schnell kann es dazu kommen, dass wir den Dienst für den Herrn als eine lästige Pflicht ansehen und entsprechend umsetzen.
Dem Allmächtigen dienen zu dürfen, ist eine große Gnade. ER zwingt uns nicht zum Dienst, aber er erwartet unseren ganzen Menschen, wenn wir für IHN tätig werden.
Dienet dem HERRN mit Gottesfurcht, Ps 2,11
Das ist ein wichtiger Appell an jeden Menschen, der für Gott arbeitet. Wo immer Du Dich in der Gemeinde einbringst, ob in der Kinderarbeit, im Organisationsdienst, in der Gemeindeleitung, im Musikteam, in der Jugendarbeit oder in der Wortverkündigung: vergiss nicht, für wen Du es tust.
Hüten wir uns davor, unseren Dienst für den Herrn lustlos und nachlässig zu tun.
Lassen wir es uns immer wieder von Gott schenken und strecken wir uns danach aus,  dass unsere Herzen für IHN brennen.
Gott segne uns in unserem Dienst.

Lothar Gies

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